Heilpflanzen - Medizin aus Mutter Natur

 

Jedes Jahr zwischen Mai und September gehen mein Partner und ich zum Kräuter sammeln, um die Kräuter danach zu verarbeiten - zu Johanniskrautöl, Salben und Tinkturen, Räucherwerk usw..... Zu Weihnachten holen wir uns sogar die Mistel selbst, die dann unsere Räume feierlich schmückt.

 

Ich liebe es mit Heilpflanzen und Kräutern zu arbeiten und bin überzeugt von ihrer Heil- und Wirkkraft.

Sowohl als Essenz, als auch als Tee, Salbe, Tinktur, Räucherwerk oder einfach frisch.

 

Das Kräuterwissen ist so alt wie die Geschichte der Menschheit. Ägypter und Griechen bedienten sich der Arzneipflanzen ebenso wie Chinesen, Tibeter und Inder, die Azteken ebenso wie die heutigen Indianer.

 

Die gesamte medizinische Versorgung in Europa lag zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert in den Händen der Klöster. Klostermedizin war die einzige existierende Heilkunde und kranke Menschen behandelte man ausschließlich mit Kräutern und Heilpflanzen.

 

Auch Tiere suchen instinktiv Heilpflanzen um sich damit zu heilen. Gemsen wälzen sich auf dem blutstillenden, wundheilenden Alpenwegerich, wenn sie verletzt sind. Wölfe fressen bei Darmstörungen Brennesseln, bis sie sich übergeben. Seehunde umschlingen Wunden mit antibiotisch und blutstillend wirkendem Seetang. Und Schimpansen haben eine wahre "Kräutersammlerkultur" entwickelt, da sie genau wissen, welche Heilpflanze bei welchen Beschwerden einzunehmen ist

 

Pflanzen können sehen. Sie können zählen und miteinander kommunizieren. Sie haben die Fähigkeit auf die leichteste Berührung zu reagieren und die Zeit mit unglaublicher Präzision zu registrieren. Der Hauptgrund warum wir diese Fähigkeit nicht wahrnehmen ist, dass Pflanzen sich größtenteils in einer anderen Zeitdimension bewegen als wir.